BKF-Weiterbildung-Info

Informationen rund um den Lkw Führerschein

Der Traum vom LKW-Fahren


Wer hat nicht als kleines Kind schon einmal davon geträumt, dass er in einem dieser riesen Kenworth oder Peterbult Trucks aus den amerikanischen Sendungen sitzen darf und die Presslufthupe bedient, während er durch ein kleines verträumtes Städtchen fährt. Dieser Traum kann Wirklichkeit werden. Endlich einen großen Truck fahren. Wir bilden dich zum Ritter der Landstraße aus.

Unser großer Vorteil ist, alle die an der Lkw Ausbildung beteiligt sind, saßen entweder selber lang hinter dem Steuer eines großen Lkws oder sind tagtäglich mit den großen Unterwegs, um den Fahrern alles über diesen Traum beizubringen.

Führerscheinklasse C/CE

Lkw
Klasse C:

Kraftfahrzeuge (ausgenommen Krafträder) mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 t und mit nicht mehr als 8 Sitzplätzen außer dem Führersitz (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg). Auch Kraftomnibusse im Inland ohne Fahrgäste, wenn die Fahrten lediglich zur Überprüfung des technischen Zustandes des Fahrzeugs dienen. Einsatz in der gewerblichen Güterbeförderung unter 21 Jahren nur bis 7,5 t z.G. einschl. eines Anhängers zulässig (EWG 3820(85 Art. 5).

Vorbesitz:          Klasse B
Einschluss:        Klasse C1
Mindestalter:    18 Jahre




Lkw mit Anhänger
Klasse CE:

Lastzüge und Sattelkraftfahrzeuge. Einsatz in der gewerblichen Güterbeförderung unter 21 Jahren nur bis 7,5 t z.G. einschl. eines Anhängers zulässig (EWG 3820/85 Art. 5).

Vorbesitz:        Klasse C
Einschluss:      Klasse BE, C1E, T sowie D1E bei Vorbesitz von D1 und DE - bei Vorbesitz von D)
Mindestalter:  18 Jahre



Für die Klassen C/CE gilt eine Befristung der Besitzdauer auf 5 Jahre, anschl. erneute ärztliche Untersuchung und augenärztliches Gutachten. 

Erläuterungen zum Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

 

 

Die EU-Richtlinie 2003/59/EG wurde national in das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG) umgesetzt und ist seit 01.10.2006 in Kraft getreten.

Sie betrifft alle Kraftfahrer mit den Fahrerlaubnisklassen C1, C1E, C, CE, die Fahrten im Güterverkehr zu gewerblichen Zwecken durchführen.

 Das BKrFQG beinhaltet im wesentlichen zwei Neuerungen:

• Zum einen müssen Führerschein-Neuerwerber der LKW-Klassen zusätzlich zum Führerschein eine Grundqualifikation erwerben.

• Zum anderen besteht Weiterbildungspflicht für alle gewerblichen Kraftfahrer der LKW-Klassen unabhängig vom Zeitpunkt des Führerscheinerwerbs.

 

 

Die entsprechenden Qualifikationen können Sie bei uns erwerben.

Wir führen in unserem Haus kostenlose und unverbindliche Info-Veranstaltungen durch.

Firmen informieren wir auch gerne vor Ort.

 

1.
Beschleunigte
Grundqualifikation

(BKrFQG)

2.
Grundqualifikation

(BKrFQG)

3.
Ausbildung

(Berufsbildungsgesetz)

 

Inhalte

Inhalte

Inhalte

 

- Besuch eines Lehrganges 

mit 140 Stunden
á 60 Min.
incl. 10 Praxisstunden

- Prüfung vor der IHK

- Fahrerlaubnis für
  IHK-Prüfung ist nicht
  erforderlich

- Lehrgang ist nicht
  erforderlich

- Prüfung vor der IKH

  (Theorie und Praxis)

- Besitz der 

  erforderlichen

  Fahrerlaubnis ist

  Voraussetzung für 

  die Prüfung

- Berufskraftfahrer/ in

- Fachkraft im 

  Fahrbetrieb

Klasse

Mindestalter

Mindestalter

Mindestalter

C1
C1E

21 Jahre

18 Jahre

18 Jahre

C
CE

18 Jahre

18 Jahre

18 Jahre


Weiterbildungen für den gewerblichen Güterkraft- und Personenverkehr

 

Seit dem 10.09.2009 gilt für LKW Fahrer, die vor diesem Termin ihre Fahrerlaubnis erworben haben, dass diese zur Ausübung des Gewerbes nicht mehr ausreicht. Die Fahrer müssen seit diesem Zeitpunkt an regelmäßigen Weiterbildungen in den Bereichen Sicherheit und Wirtschaftlichkeit teilnehmen und diese im Führerschein eintragen lassen.

Ein kompletter Weiterbildungskurs muss innerhalb von 5 Jahren durchlaufen sein und umfasst 35 Zeitstunden. Der Kurs kann auch auf mehrere Jahre "verteilt" werden (z.B. 1 Tag Weiterbildung pro Jahr). Der erste Weiterbildungskurs muss also für LKW Fahrer am 09.09.2014, abgeschlossen sein.

Die Weiterbildungen dienen dem Zweck, alle Fahrer auf den "neuesten Stand" zu bringen, um somit die Verkehrssicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.



Wir, als anerkanntes Ausbildungsunternehmen, führen regelmäßig Weiterbildungen durch.

Dabei werden folgende Kursinhalte vermittelt:

 Weiterbildung LKW

Ladungssicherung

Eco-Training

Fahrsicherheitstraining

Gesetzliche Sozialvorschriften

Fahrer als Imageträger



Am Ende eines Weiterbildungsseminares muss keine Prüfung abgelegt werden!!

 

Inhalte der einzelnen Weiterbildungsbausteine:

 

 Baustein 1 – Ladungssicherung

• Richtige Verwendung der Zurrgurte

• Feststell- und Verzurrtechniken

• Arten von Verpackungen und Lastträgern

• Fahrzeugstabilität und Fahrzeugschwerpunkt

• Auswirkung der Überladung auf die Achse

• Richtige Verteilung der Ladung

• Berechnung der Nutzlast und des Nutzvolumens

• Wirkende Kräfte während der Fahrt

• Belastung des Fahrzeugs und des Fahrbahnprofils im Einklang

 

Baustein 2 – Eco-Training

• Alternative Kraftstoffe

• Eco-Fahrphilosophie

• Analyse der Fahrwiderstände

• Abgasnachbehandlungssysteme

• Technische Wartung

 

Baustein 3 – Fahrsicherheitstraining

• Kraftübertragung, Fahrverhalten in der Kurve, Bremsmethoden

• Technische Merkmale und Sicherheitsausstattung

• Richtige Einschätzung von Notfällen

•Risiken des Straßenverkehrs und Arbeitsunfälle

 

Baustein 4 – Gesetzliche Sozialvorschriften

• Auffrischung von Verkehrsregeln, neue Vorschriften

• Lenk- und Ruhezeitverordnung

• Allgemeine Vorschriften für den Güterverkehr

 

Baustein 5 – Fahrer als Imageträger

• Vorbeugung von Gesundheitsschäden

• Unterschiedliche Rollen des Fahrers

• Der Fahrer und die Kommunikation

• Der Fahrer als Imageträger des Unternehmens

• Wirtschaftliches Umfeld und Marktordnung

 

Die beschriebenen Themen in den einzelnen Bausteinen sind lediglich als Vorschläge zu verstehen. Jede Firma kann individuell Schwerpunkte eines Weiterbildungsblocks bestimmen. Gerne wird in den Bausteinen Eco-Training bzw. Fahrsicherheit ein Praxis-Block eingearbeitet. Dadurch ist der Lerneffekt bei den Teilnehmern um ein Vielfaches höher, wovon auch der Arbeitgeber profitiert.

 

Gerne arbeiten wir ein auf Sie zugeschnittenes Programm aus.

Sprechen Sie uns einfach an!

 

Beispiele zur Fristenberechnung

 

Führerscheinverlängerung fällig am 03.07.2014

 

In diesem Fall muss die Weiterbildung erst am 09. September 2014 absolviert sein. Es empfiehlt sich jedoch, die Weiterbildung bereits zur Führerscheinverlängerung vorweisen zu können, damit dann bereits die Schlüsselzahl 95 eingetragen werden kann. Man sollte also schnellstmöglich mit den Lehrgängen beginnen.

 

 

Führerscheinverlängerung fällig am 03.07.2014

 

In diesem Fall muss die Weiterbildung erst am 09. September 2014 absolviert sein. Es empfiehlt sich jedoch, die Weiterbildung bereits zur Führerscheinverlängerung vorweisen zu können, damit dann bereits die Schlüsselzahl 95 eingetragen werden kann. Man sollte also schnellstmöglich mit den Lehrgängen beginnen.

Führerscheinverlängerung fällig am 03.07.2015

Hier besteht eine Ausnahmefrist bis zum Tag der Führerscheinverlängerung, anstatt bis zum 09. September 2014.

 Führerscheinverlängerung fällig am 15.12.2016

 In diesem Fall muss die Weiterbildung bis 09. September 2014 nachgewiesen sein. Die Führerscheinverlängerung liegt außerhalb der Ausnahmefrist.

 

 

Digitaler Tachograph

 

Seit Mai 2006 wird die Fahrzeitkontrolle der gewerblichen Fahrer mit dem digitalen Tachographen erfasst. Diese Geräte sollen Schritt für Schritt die alten analogen Erfassungsgeräte ersetzen.

 Daher ist jeder Fahrer und Unternehmer gezwungen, sich mit diesem Gerät und der Technik auseinander zu setzen. Wir schulen Sie professionell im Umgang mit Tachograph, Fahrer- und Unternehmerkarte. Sind Sie nicht richtig auf die Bedienungsweise des DTCO vorbereitet, riskieren Sie Verstöße gegen das Gesetz und damit unnötige Bußgelder.

Wir machen Sie fit bei der Inbetriebnahme sowie dem Auslesen des Gerätes und der Fahrerkarte. Die Häufigkeit der Auslesepflicht und die Fristen zur Aufbewahrung sind selbstverständlich auch Thema.

Es gibt gesonderte Schulungen für das Fahrpersonal, in denen beispielsweise das Verhalten bei Verkehrskontrollen besprochen wird.

In den Unternehmer-Schulungen wird gezielt auf die Fragen der Betriebsführung eingegangen.